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Ludwig Mies van der Rohe
(1886– 1969)

1886: Ludwig Mies wird in Aachen geboren. Später fügt er den Mädchennamen seiner Mutter zu seinem und nennt sich ab 1913 Ludwig Mies van der Rohe.

1897: Mies van der Rohe erlernt das Steinmetzhandwerk bei seinem Vater an der Aachener Dombauschule bis 1900.

1903: Er ist bei einem Architekturbüro als Zeichner angestellt

1905 arbeitet er bei Bruno Paul in Berlin bis 1907

1908 – 1911: Ludwig Mies van der Rohe arbeitet in dem Architekturbüro von Peter Behrens, zeitgleich mit Le Corbusier, Walter Gropius und Hannes Meyer.

1912: Mies van der Rohe eröffnet in Berlin sein eigenes Architekturbüro.

1922: Er tritt der Novembergruppe bei.

1926 wird Mies van der Rohe in Stuttgart für die Werkbundausstellung „Die Wohnung“ beauftragt. Daraus entstand die heute bekannte „Weißenhof-Siedlung“ in der ein Wohnblock von ihm selbst entworfen wurde.

1929: Für die Weltausstellung  in Barcelona baut Ludwig Mies van der Rohe den deutschen Pavillon für den auch die bekannten Möbelentwürfe entstehen wie der Barcelona-Sessel, der Hocker und der Barcelona Tisch mit dem X-Gestell.

1930 baut er die Villa Tugendhat in Brünn, auch Brno in Tschechien genannt. Mies van der Rohe übernimmt beim Bauhaus in Dessau die Leitung die vor ihm Hannes Meyer innehatte.

1962: Er baut in Berlin die Neue Nationalgalerie. Zahlreiche Möbelentwürfe entstehen unter anderen auch die bekannten Ikonen.

1969: Am 17.08. stirbt Ludwig Mies van der Rohe in Chicago als einer der bekanntesten Architekten und Designer.